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Pflichtinformationen

Pflichtinformation für Gesellschafter gemäß §23a Kreditwesengesetz

Seit 01.01.1998 ist in Deutschland die Erbringung von Finanzdienstleistungen ab einem Anlagevolumen von 500.000 € erlaubnispflichtig. Kontrollierende Instanz ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Entsprechend hat unser Aktienclub eine Vermögensverwaltung, die vom BaFin zugelassenes Finanzdienstleistungsinstitut ist, mit der Erbringung der erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistung betraut.

Information über die Einrichtung zur Sicherung der Ansprüche von Anlegern (Hinweis gemäß §23a Kreditwesengesetz; Sicherungseinrichtung)

 

Die im Rahmen der Geschäftsführung erlaubnispflichtigen Finanzdienstleistungen im Sinne von §1 Kreditwesengesetz (KWG) werden von einer beauftragten Vermögensverwaltung erbracht. Die Vermögensverwaltung gehört der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) an. Die EdW ist eine durch das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz vom 16.07.1998 geschaffene Einrichtung zur Sicherung der Ansprüche von Anlegern, die im öffentlichen Auftrag die Entschädigung von Anlegern nach dem genannten Gesetz vornimmt und Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften bis zu 90% ihres Wertes, maximal jedoch jeweils 20.000,00 € pro Gläubiger schützt.

 

Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften im Sinne des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes sind die Verpflichtungen eines Instituts aus Wertpapiergeschäften, einem Kunden Besitz oder Eigentum an Geldern oder Finanzinstrumenten oder Rechten aus Finanzinstrumenten im Sinne des §1 Abs. 11 des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) zu verschaffen. Zu den genannten Finanzinstrumenten gehören Wertpapiere wie Aktien, Zertifikate, die Aktien vertreten, Schuldverschreibungen, Genuss- und Optionsscheine, Derivate etc. Der Entschädigungsanspruch richtet sich nach Höhe und Umfang der dem Gläubiger gegenüber bestehenden Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften unter Berücksichtigung etwaiger Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte des Instituts. Bei der Berechnung der Höhe des Entschädigungsanspruchs ist der Betrag der Gelder und der Marktwert der Finanzinstrumente bei Eintritt des Entschädigungsfalls zu Grunde zu legen. Der Entschädigungsanspruch besteht nicht, soweit Gelder nicht auf die Währung eines Staates des europäischen Wirtschaftsraumes oder auf EUR lauten. Der Entschädigungsanspruch umfasst im Rahmen der genannten Obergrenze auch die bis zu seiner Erfüllung entstandenen Zinsansprüche. Ansprüche auf Schadensersatz aus Beratungsfehlern sind nicht abgedeckt. Nicht geschützt sind Anleger wie beispielsweise Kreditinstitute und Finanzdienstleister, Versicherungsunternehmen, mittlere und große Kapitalgesellschaften sowie Unternehmen der öffentlichen Hand (vgl. hierzu gegebenenfalls §3 des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes, abgedruckt im Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998, Teil 1, Seite 1842ff.). Im Entschädigungsfall, den die BaFin feststellt, hat die EdW Sie unverzüglich zu unterrichten. Entschädigungsansprüche sind schriftlich binnen eines Jahres nach Unterrichtung über den Entschädigungsfall bei der EdW anzumelden. Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne weitere Informationen diesbezüglich zur Verfügung.